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Dienstag, 22. Juli 2014

KIND OF ART

»Als ich so alt war, konnte ich malen wie Raphael. 
Aber ich brauchte ein Leben lang um so zu malen wie die Kinder.« 
(Pablo Picasso, nachdem er eine Ausstellung mit Kinderzeichnungen besucht hatte) 

Weil Kinder Künstler sind, zeige immer dienstags ich ein Werk aus dem Hause philuko, wo die Mappen ziemlich prall gefüllt sind. Heutiges Werk meiner Wahl: Ko’s Punk, hergestellt aus einem altem Karton. Die Frisur übt eine große Faszination auf Ko aus – am liebsten würde er selbst gern einen Iro tragen. Aber hier streike ich.

+++ KIND OF ART – KINDERKUNST – Immer dienstags – Linksammlung in den Kommentaren +++

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Montag, 21. Juli 2014

Stay – oder ein Bild auf Holz zum Abschied

Nach der vierten Klasse trennen sich die Wege der Kinder. Die Zeit verging wie im Fluge. Zum Abschied an die Freundin wird ein Bild auf Holz überreicht. Bis es zum Einsatz kommt, steht es bei uns in der Küche auf dem Regal. Jedes Mal wenn ich es anschaue, denke ich, ich würde es am liebsten behalten. Wahrscheinlich werde ich in Kürze noch eines herstellen für uns. Die wunderbare Technik habe ich bei Ulma entdeckt. Letztes Wochenende bin ich endlich dazu gekommen, sie auszuprobieren. Nach drei gescheiterten Versuchen und zwischenzeitlichem Frust glückte es dann doch.

Diese Materialien habe ich verwendet:

Laserausdruck
Holzbrett
Falzbein
Pinsel
Schere
Olivenöl
Wasser
und Foto Transfer Potch

So geht’s:
Ein Motiv spiegelverkehrt mit dem Laserdrucker ausdrucken. Bedruckte Seite des Papiers und Untergrund satt mit Foto Transfer Potch bestreichen und sofort an die gewünschte Stelle des Brettchens legen und mit einem Rakel (oder Falzbein) andrücken und glattstreichen. Gut trocknen lassen. (Bei den ersten Versuchen habe ich mit dem Entfernen des Papiers zu kurz gewartet – das Motiv löste sich zusammen mit dem Papier wieder ab. Also habe ich die Trockenzeit ausgedehnt auf 24 Stunden. Dann klappte es!) Das Papier mit Wasser beträufeln und vorsichtig durch kreisende Bewegungen entfernen, sodass nur noch die Druckfarbe auf dem Holz bestehen bleibt. Anschließend das Holz mit Olivenöl einreiben.

Fazit: für diese Technik bedarf es Geduld und Fingerspitzengefühl, aber die Ergebnisse sind toll!







Freitag, 18. Juli 2014

Blick zurück

Bruchstücke (m)einer Woche.

Gesehen das Finale (um Jahre gealtert!!)
Gehört  das Plätschern des Sees
Gelesen Kinderland
Getan Kissen bemalt
Gegessen Melonen aller Art
Getrunken Wilde Susi
Gefreut dass bald ein paar Philukos in einem Berliner Pop Up Store zu finden sein werden
Geärgert über einen Konflikt bei Paypal
Gelacht beim Workout mit Lu über meine Unfähigkeit zum Liegestütz (und sie: 1A!)
Geplant öfter Chinesisch kochen
Gewünscht Ferien
Gekauft Briefmarken
Geklickt leckere Rezepte von meiner Namensvetterin

Ein feines Wochenende allerseits!






Dienstag, 15. Juli 2014

KIND OF ART

»Als ich so alt war, konnte ich malen wie Raphael. 
Aber ich brauchte ein Leben lang um so zu malen wie die Kinder.« 
(Pablo Picasso, nachdem er eine Ausstellung mit Kinderzeichnungen besucht hatte) 

Weil Kinder Künstler sind, zeige immer dienstags ich ein Werk aus dem Hause philuko, wo die Mappen ziemlich prall gefüllt sind. Heutiges Werk meiner Wahl: Lu’s Ährenmuster. Schlicht in schwarz-weiß, Tusche auf Papier.

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Montag, 14. Juli 2014

Ein Blick hinter das Design/Kunst-Duo Meike Legler und Kottie Paloma aus Berlin

Der Weg zum Kreativ-Duo Meike Legler/„Bermuda“ und Kottie Paloma führte wie so oft über SoLebIch. Als ich dort eines Tages Meikes Foto mit ihrem Esstisch und einem Gemälde ihres Mannes darüber sah, war ich so begeistert, dass ich Kontakt aufnahm. Diese Füße, diese Füße, sie sind mir nicht mehr aus dem Kopf gegangen! Das Gemälde konnte ich — großes Glück — wenig später mein Eigen nennen. Mit Meikes Arbeiten war das ganz ähnlich: große Faszination! An der Nähmaschine fertigt sie wunderhübsche, ganz besondere Kissenhüllen. Nur die Farbauswahl, die machte mir zu schaffen. Schwarz-weiß oder bunt? (Letztendlich fiel die Entscheidung auf bunt, klar, oder?). Nun sagen sich Kottie und Meike von der Wand zum Sessel bei uns zu Hause „Hello“. Ein tolles Paar, beruflich wie privat. Weil ich ihre Arbeiten so schön finde, bat ich zum Interview. Wie die beiden sich kennenlernten, wo sie studiert haben und was sie noch so vor haben, erzählt euch Meike.

Wie und wo habt ihr euch kennen gelernt?
Wir haben uns vor fünf Jahren in Berlin Friedrichshain bei einer Vernissage kennengelernt. Ich war mit Freunden dort und Kottie mit seiner Mitbewohnerin, einer Bekannten einer meiner Freunde. Die beiden konnten nur kurz bleiben und Kottie hat mir seine Flasche Wein, die noch so gut wie voll war, geschenkt. Als wir uns das nächste Mal bei einer Dinnerparty wieder gesehen haben, habe ich ihm angeboten, eine kleine Stadtführung zu geben, als Dankeschön für den Wein. Von da an haben wir uns so gut wie jeden Tag getroffen und wir wurden ein Paar. 

Wo hat Kottie studiert, wie kam er zur Kunst? 
Als Kind hat er Comics und die Cartoons in der Sonntagszeitung geliebt und er wollte unbedingt Comiczeichner für die Zeitung werden. Nach der Schule hat er zuerst überlegt, in die Werbung zu gehen – bis ein Freund seiner Eltern, der seit 25 Jahren in der Werbung arbeitet, ihm davon abgeraten und davon überzeugt hat, Künstler zu werden. Daraufhin zog er 1996 nach San Francisco um dort Kunst zu studieren, erst am Community College of San Francisco, dann am California College of the Arts. 

Und was hast du studiert, Meike?
Nach dem Abi habe ich erst mal vier Semester Politikwissenschaften in Erlangen studiert. Nach dem Vordiplom war ich für ein ERASMUS-Jahr in Schweden, wo ich mir klar wurde, dass ich nach meiner Rückkehr mein Studium abbrechen werde. Mich haben kreative Berufe schon immer interessiert, deshalb musste ich mich für einen Fachbereich entscheiden und recht schnell wusste ich, dass ich Modedesign studieren wollte. Das habe ich in Berlin dann auch getan und habe 2010 meinen Bachelor Abschluss an der HTW gemacht. 

Seit wann gibt es dein Label „Bermuda“ und wie kamst du auf die Idee?
„Bermuda“ gibt es seit März diesen Jahres. Als die Webetiketten mit der Post kamen und ich ab dann die Kissenbezüge labeln konnte, war es offiziell. Aber ich habe schon Ende 2013 damit angefangen, Kissenbezüge zu nähen. Auslöser war, dass ich noch ein Geburtstagsgeschenk brauchte und ich endlich mal was mit den Stoffresten, die sich in den letzten Jahren angesammelt haben, anstellen wollte. Für ein Kleidungsstück waren sie zu klein, außerdem hatte ich die Maße meiner Freundin nicht und danach fragen konnte ich sie auch nicht, es sollte ja eine Überraschung werden. Ich habe also überlegt, was man noch aus Stoff machen kann und bin ich dann auf Kissenbezüge gekommen. Nach dem ersten Entwurf war ich besessen von der Vielfalt der Möglichkeiten, eine quadratische Fläche zu gestalten und war auch sehr froh darüber, dass es am Ende niemandem passen, sondern einfach nur 40 x 40 cm groß sein musste. Keine Brustabnäher, zu kleinen Armlöcher, zu knapper Schritt, einfach nur vier gerade Kanten. Das fand und finde ich immer noch herrlich! Inzwischen sind die Kissen größer geworden, da die oft kleinteiligen Designs einfach mehr Fläche brauchen, um richtig zur Geltung zu kommen. Und dann dachte ich mir, warum nicht auch gleich andere Wohntextilien entwerfen? Und warum nicht auch zusammen mit Kottie? So kam das eine zum anderen, es macht mir riesigen Spaß und ich bin gespannt, wie sich „Bermuda“ weiterentwickeln wird.

Was sind eure Pläne? 
Fürs erste wollen wir noch mehr Variationen an Bettwäsche und Duschvorhängen entwerfen. Was danach kommt, wissen wir noch nicht wirklich. Neben seiner Arbeit an neuen Bildern und Skulpturen leitet Kottie ein Atelierprojekt namens Studio Visit Berlin, bei dem es darum geht, Kunstinteressierte und Sammler durch die Ateliers aufstrebender Berliner Künstler zu führen. Somit wird ein Einblick „hinter die Kulissen“ geboten und natürlich können die Besucher über Kottie die Kunstwerke, die sie in den Atleliers gesehen haben, auch kaufen.